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The Columbus Dispatch

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Re: The Columbus Dispatch

Beitrag von Flames1848 am Di Nov 27, 2018 1:00 pm

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Re: The Columbus Dispatch

Beitrag von Tex am Sa Dez 08, 2018 5:32 pm

Der Playmaker mit dem charmanten Blick

Wer das für empfindliche Nasen durchaus zweifelhafte Vergnügen hat, sich ab und zu in der Nähe der Spielerkabinen aufhalten zu dürfen, kennt das Phänomen: Da kommt ein unauffällig junger Mann, verschwindet in der Kabine und einige Zeit später tritt ein beeindruckender Koloss wieder heraus; umwickelt und bepackt, den Tunnelblick in die Ferne gerichtet als suche er einen Gegner, den er an die Bande nageln kann. Und wehe, auf dem Eis stellt sich ihm einer in den Weg.



Bei Alexander Wennberg will die Verwandlung, die Metamorphose vom netten Jungen von nebenan zum Furcht einflößenden Fighter, irgendwie nicht so richtig funktionieren. Wennberg bleibt auch in der Eishockeymontur einfach das, was er im normalen Leben: nett und zuvorkommend. Ein jugendhaftes Gesicht, der freundliche Blick aus blauen Augen, ein gewinnendes Lächeln. Das ändert sich auch nicht, wenn die 89 Kilo Lebendgewicht sich auf 1.86 Meter verteilt auf Kufen noch einmal 8 Zentimeter bulliger daher kommen. Selbst im Spiel beschleicht den Betrachter oft das Gefühl, dass Alexander Wennberg seinen Gegnern ein freundliches " Gestatten, Wennberg. Darf ich mal vorbei?" zuruft. Was natürlich nicht stimmt. Und wenn es doch wahr sein sollte, ist es der wohl beste Trick, mit dem ein Stürmer in der NHL unterwegs ist. Kürzlich hat er sein 53. Vorrundentor in der NHL markiert, dazu mittlerweile über 150 Vorlagen in knapp 312 Spielen erzielt- da haben die gegnerischen Verteidiger den 24 jährigen Stürmer der Columbus Blue Jackets verdammt oft an sich vorbeiziehen lassen. Immerhin sprechen die bemerkenswert seltenen Strafzeiten (in keiner Saison kassierte der Schwede mehr als 30 PIM) dafür, dass der Spielmacher mit dem freundlichen Blick stets den ehrlichen Weg zum gegnerischen Tor sucht.

John Tortorella, sein Trainer bei den Blue Jackets, beschreibt seinen Schützling so: Alex kann sowohl Center als auch Flügel spielen. Er hütet mit seinen 89 Kilo den Puck wie eine Henne ihr Ei. Es ist nicht leicht, ihn von der Scheibe zu trennen."

Die aktuelle Saison begann für den Hobby- Gitarristen( "Aber nur, wenn ich alleine bin. Das hält sonst niemand aus") nicht ganz so erfolgreich. Zwar punktete Wennberg von Beginn an recht ordentlich, aber nicht zufriedenstellend für seine Verhältnisse.  Für einen wie ihn eine mittlere Katastrophe, zumal es zu Saisonbeginn im gesamten Team nicht läuft. "Wenn ich meine Chancen öfters besser genutzt hätte, wären wir einige Male öfters als Sieger vom Eis gegangen", haderte der Stürmer mit seiner zwischenzeitlichen Ladehemmung. Coach John Tortorella wusste Rat:" Spiel nicht so kompliziert. Konzentriere dich aufs Passen", gab er dem verzweifelten Wennberg mit auf dem Weg. Und siehe da; langsam aber sicher kam die alte Stärke zurück. Spiele ohne Wennberg Punkte sind zur absoluten Seltenheit geworden. Er ist einer der besten Playmaker der Liga- ein Tatbestand, der bei Alexander Wennberg jedoch wieder den netten Jungen von nebenan zur Geltung bringt:" Klar freue ich mich darüber. Aber das ist auch ein Verdienst meiner beiden Nebenleute (Panarin und Atkinson Anm. der Red.)", gibt sich Wennberg bescheiden. "Unser Zusammenspiel funktioniert ausgezeichnet und jeder kennt die Laufwege des anderen". Neben seinen Mitspielern hat der Schwede aber auch noch einen anderen Schuldigen für seinen persönlichen Aufschwung ausgemacht: Coach John Tortorella. "Das System von John beruht auf Geschwindigkeit. Das kommt mir als schnellem Spieler sehr entgegen", zeigt sich Wennberg dankbar für die taktischen Änderungen, die der Mann an der Bande eingeführt hat.



"Ich werde weiter hart an mir arbeiten und lerne ständig dazu". Gelassenheit und innere Ruhe gehören nämlich ebenso zu seinen Eigenschaften wie seine zurückhaltende Freundlichkeit. Ein rundum netter Kerl eben, dieser Alexander Wennberg. Privat wie auf dem Eis. Einer, der sich auch von Erfolg nicht verbiegen lässt.
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Re: The Columbus Dispatch

Beitrag von Tex am Mi Dez 12, 2018 8:09 pm

Das Herzstück der Blue Jackets

Eine alte Sportweißheit besagt: Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaften. Ganz nach diesem Motto schauen wir uns in dieser heutigen Ausgabe das Herz und den Kopf der Mannschaft aus Columbus etwas genauer an uns stellen ihnen vor:
Sergei Andrejewitsch Bobrovsky, seines Zeichen Torwart und Identifikationsfigur der Columbus Blue Jackets.



Sergei Bobrovsky wurde am 20, September 1988 in Novokuznetsk geboren. Seine Eltern , wenn auch nicht im Zusammenhang mit Profisport (sein Vater arbeitete viele Jahre in der Mine und seine Mutter im ortsansässigen Hüttenwerk), liebten schon in jungen Jahren sich an sportlichen Aktivitäten zu beteiligen und legten diese Begeisterung Sergei schon mit in die Wiege.  
Sergei war in jungen Jahren schon ein sportbegeistertes Kind und wurde bestens auf seine Kommende Karriere als Profisportler vorbereitet. Seine Eltern hatten keinen Zweifel daran, dass ihr Kind in jeder Sportart sich einen Namen machen könnte. Als das Talent fürs Eislaufen sehr früh erkannt worden war, beschlossen sie, Sergei in ein Eishockey-Internat zu schicken, wo die Schüler nicht nur die Grundlagen der Wissenschaften lernten, sondern auch das Know How des sowjetischen Eishockeys.  Das Maxim Alexejewitsch Kizyn Internat hatte schon viele spätere Nationalspieler hervorgebracht, wie etwa Dmitry Orlow, Sergei Zinoviev und Jegor Titov. Sein damaliger Trainer Igor Shamolov erinnert sich: Wir hatten ungefähr 60 Kinder seines Jahrgangs in seiner Klasse. Aber schon nach wenigen Wochen war uns klar, dass dieser Junge etwas besonderes ist. Die Art und Weise wie er das Erklärte verinnerlichte und umsetzte, hat uns alle beeindruckt.Er schaffte alles buchstäblich im Fluge, lernte schnell zu fahren und selbst dann war es offensichtlich nicht genug.

Goalie Karriere
Sergei Bobrovsky wäre aufgrund seines Talentes sicherlich auch ein guter Verteidiger oder Angreifer geworden. Aber das Schicksal hatte es anders beschlossen. Wenn die etatmäßigen  Torhüter in Sergeis Klasse schwer krank waren oder aufgrund einer Verletzung ausfielen und man einen Freiwilligen suchte, der das Tor hüten wolle, fragte der Trainer Sergei, ob er  mal  Lust hätte sich für ein paar Spiele ins Tor zu stellen. Von da an war die Legende Sergei Bobrovsky, der Goalie, geboren. Er beeindruckte die Trainer dermaßen, dass er nun an die Nummer 1 seiner Eishockeyschule wurde.
 
Metallurg Nowokusnezk
Mit 13 wurden auch die Talentsucher des ortsansässigen Eishockey- Vreins auf Sergei Bobrovsky aufmerksam und verpflichteten ihn für ihre Jugendakademie. In der ersten Mannschaft debütierte er im Alter von achtzehn Jahren (in der Saison 2006-2007.) Es reichte aber nur zu einer Hand voller Einsätze. In der folgenden Saison bekam Sergei mehr Einsätze um sein Können seinem Team und den Fans zu zeigen. Aber es half auch nicht, trotz bemerkenswerter Statistiken, das Team aus dem Tabellenkeller zu holen. Die Verteidigung der Mannschaft war eines Profiklubs nicht würdig – viel zu oft wirkte sie schlaff und hoffnungslos. Aber gerade deshalb lernte Sergei schnell Verantwortung zu übernehmen und sich als der Starspieler seiner Mannschaft hervorzuheben. Für Metallurg spielte Sergei spielte bis 2010; bis zu dem Zeitpunkt als sein Vertrag ausgelaugfen war und er sich sein Team jetzt aussuchen konnte.

Sprung über den großen Teich
Viele Mannschaften, sowohl aus der einheimischen Liga, als auch aus Nordamerika waren hinter dem Wunderknaben her. Letztendlich machten die Philadephia Flyers das Rennen und sicherten sich im Mai 2010 seine Dienste, wo Sergei einen 3 Jahresvertrag unterschrieb. Peter Laviolette, der dahmalige Trainer der Flyers, entschied sich,  Bobrowsky im Eröffnungsspiel der Saison 2010/11 gegen die Pittsburgh Penguins einzusetzen; und der damals 22 jährige Russe konnte alle Erwartungen erfüllen. Er hielt 30 Schüsse der Penguins und schaffte in seinem ersten Spiel in der NHL seinen ersten Sieg. Er wurde schnell der Starter in Philadelphia und wurde in dieser Saison auch einmal zum Rookie of the Month gewählt, als er im November 14 Siege einfahren konnte. Seine Unerfahrenheit wurde ihm aber zum Verhängnis, als er in den Play Offs sehr blass blieb und seine Statistiken in den Keller sanken.
Im Sommer 2011 reagierten die Flyers und holten seinen russischen Landsmann Ilya Bryzgalov mit einem Multi-Millionen-Dollar-Vertrag nach Philadelphia. Das Ergebnis war, dass sich Sergei immer öfter auf der Bank wiederfand und nur 29 mal als Starter auflaufen konnte. So war es selbstverständlich, dass Bobrovsky um einen Trade bat. Diesem wurde entsprochen und er wechselte zu den Columbus Blue Jackets.



Columbus Blue Jackets
Im Juni 2012 transferierten ihn die Philadelphia Flyers im Austausch für ein Zweit- und Viertrunden-Wahlrecht im NHL Entry Draft 2012 und einem Viertrunden-Wahlrecht im NHL Entry Draft 2013 zu den Columbus Blue Jackets. Nach seiner ersten Saison in Columbus wurde der Russe mit der Vezina Trophy als bester Torhüter der Liga geehrt und darüber hinaus ins NHL First All-Star Team gewählt.
In der Saison 2016/17 stellte Bobrowski mit 41 Siegen einen neuen Franchise-Rekord auf. Es folgten, wie bereits im Jahre 2013, der Gewinn der Vezina Trophy und die Berufung ins NHL First All-Star Team.
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